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Antioxidanten und das metabolische Syndrom


Der oxidative Stress spielt eine wichtige pathophysiologische Rolle in der Entstehung von Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen. Die Arbeitsgruppe um Dr. Ford aus Atlanta hat sich deshalb um spezielle Antioxidanten-Konzentrationen bei Patienten mit metabolischem Syndrom interessiert. Es wurden Daten von 8.808 Erwachsenen (> 20 Jahre) mit und ohne einem metabolischen Syndrom analysiert und die Konzentrationen von Vitamin A, C, E, Retinyl-Estern, Karotenoiden und Selen verglichen. Personen mit metabolischem Syndrom wiesen signifikant verminderte Konzentrationen von Retinyl-Estern, Vitamin C, E und Karotenoiden auf. Erwachsene mit einem metabolischen Syndrom zeigten somit unter dem Optimum liegende Konzentrationen von mehreren Antioxidanten, was möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Diabetes oder kardiovaskulären Erkrankungen darstellen kann.

Autor: Ford E. S., Mokdad A. H., Giles W. H., Brown D. W.
Titel: The Metabolic Syndrome and Antioxidant Concentrations.
Quelle: Diabetes 52: 2346–2352, 2003

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