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Einfluß einer antioxidativer Behandlung mit Ubichinon Q10 auf die Endothelfunktion der Arteria brachialis


S.Schröder, A.Küttner, A.Piper, Chr.Herdeg, Chr.Burgstahler, J.Koch, F.Enzmann
Medizinische Klinik, Abtg. für Kardiologie, Eberhard-Karls-Universität, Tübingen, MSE-Pharmazeutika, Bad Homburg; Radiologische Klinik, Abtlg. für Diagnostische Radiologie, Tübingen
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Hintergrund: Die endotheliale Dysfunktion (ED) gilt als funktionelle Vorstufe einer manifesten Arteriosklerose. Es konnte gezeigt werden, dass sowohl eine lipidsenkende, als auch eine antioxidative Behandlung zu einer signifikanten Verbesserung der ED führen können. Coenzym Q10 ist als potentes lipophiles Antioxidans bekannt. Ziel der ENDOTACT-Studie war zu untersuchen, ob die Behandlung mit Q10 zu einer Verbesserung der ED führen kann.

Methoden: 25 männliche Patienten (Pat) mit manifester ED und erhöhten LDL-Cholesterinwerten wurden in diese prospektive, randomisierte, cross-over Studie eingeschlossen. Jeder Patient hatte 3 Behandlungsphasen (P) von je 6 Wochen Dauer zu durchlaufen: P1- Monotherapie Q10 (Guttaquinone = Sanomit 150 mg/Tag), P2: Monotherapie Cerivastatin (0,3mg/Tag), P3: Kombinationstherapie Q10/ Cerivastatin. Zu Beginn und Ende einer jeden P wurde die flussinduzierte Vasodilatation (FMD%) der Arteria brachialis bestimmt.

Ergebnisse: In allen 3 Behandlungsphasen fand sich eine signifikante Verbesserung von FMD%, welche sich durch die 3 Behandlungsregime statistisch signifikant belegen lassen..

0 vs 1-3 p< 0,001; 1 vs 2, 1 vs 3, 2 vs 3 p>0,05; * 0 vs 2/3 p<0,001; 0 vs 1 p>0,05;^ p>0,05.

FMD%

LDL-Chol.(mg/dl)*

CK (U/l)^

Ausgangswert

-0,244,1

14325

4929

Phase 1: Q10

6.24,5

13123

6360

Phase 2: Cerivastatin

9,36,3%

10120

5525

Phase 3: Kombination

8,55,9

9820

4613


Schlussfolgerungen: Die antioxidative Behandlung mit Q10 könnte zu einer therapeutischen Alternative bei Patienten mit manifester endothelialer Dysfunktion werden.
Dt. Ges. f. Kardiologie-Herz- und Kreislaufforschung
Mannheim, April 2002

Das Ergebnis der Studie überrascht nicht besonders, wenn dabei die Erkenntnisse von Prof. Hattersley aus dem Jahre 1994 (!)
zur Kenntnis genommen worden wären.
Statine und Q10 siehe auch Prof. Hattersley: -hier klicken-

Siehe auch: Arteriosklerose u. Q10 (Studien) -hier klicken-

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