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Hilfe bei rheumatischen Schmerzen
Vollwertkost und Verzicht auf Fleisch


Vollwertige Ernährung kann Rheumatikern viele Schmerzen ersparen. Der weitgehende Verzicht auf Fleisch, Wurst und Eier und der häufige Verzehr von Obst, Gemüse, Fisch und Vollkornprodukte könnten dazu beitragen, die Entzündungsaktivitäten zu verringern, betonte der deutsche Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz in Bonn.

Die Ernährungstherapie sei zwar kein Ersatz, aber eine ausgesprochen sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen Basisbehandlung. Die Grundpfeiler der Behandlung bei rheumatoider Arthritis sind nach Angaben der Experten physikalische Maßnahmen wie Kälte-, Ergo- und Bewegungstherapie. Um die fortschreitende Gelenkzerstörung aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen, seien zudem so genannte Basismedikamente unumgänglich. Doch auch die Ernährung könne entscheidend für den Krankheitsverlauf sein und schließlich dazu beitragen, das Gewicht zu reduzieren und damit die Gelenke zu entlasten.

Der Verband verwies auf Studien, denen zufolge in tierischen und fettreichen Nahrungsmitteln Stoffe enthalten seien, die die Entzündung der Gelenke zusätzlich förderten. Dazu gehöre die Arachidonsäure, eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die als Ausgangssubstanz für entzündungsvermittelnde Botenstoffe diene. Fleisch und Wurst sollten daher bei Rheumapatienten höchstens ein bis zwei Mal pro Woche auf den Tisch kommen, Eier und Innereien möglichst ganz vom Speiseplan verschwinden. Fettreduzierte Milch und Milchprodukte enthielten weniger Arachidonsäure als Vollfettprodukte und seien daher die bessere Wahl.

Einen festen Platz sollten Fisch und Meeresfrüchte in der Ernährung von Rheumapatienten einnehmen, betonten die Experten. Denn sie seien die wichtigste Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die als Gegenspieler der Arachidonsäure die Bildung von Entzündungsvermittlern hemmten und somit zu einer Linderung der Schmerzen beitragen könnten. Einige hochwertige Pflanzenöle wie Raps-, Lein- oder Walnussöl enthielten ebenfalls Omega-3-Fettsäuren, allerdings in geringeren Mengen. Neben bestimmten Fettsäuren wirkten auch Antioxidantien wie die Vitamine C und E sowie Spurenelemente wie Selen Entzündungsprozessen entgegen. Obst, Gemüse und Vollkornprodukte seien besonders reich an Antioxidantien.

Für Patienten, die ungern Fisch und Meeresfrüchte zu sich nehmen, stehen die Omega-3-Fettsäuren auch alsNahrungsergänzungsmittel zur Verfügung. Gleiches gilt für die übrigen Wirkstoffe.

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