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Jodaufnahme nicht nur positiv

Seit die Deutschen sich jodhaltiger ernähren, leiden weniger Menschen an einem Kropf, aber mehr an einer Autoimmunerkrankung, die die Schilddrüse zerstört. Darauf hat der Mainzer Prof. Lothar-Andreas Hotze hingewiesen. "Das ist sozusagen die Kehrseite der besseren Jodversorgung der Bevölkerung. Die Menschen nehmen heute doppelt so viel Jod zu sich wie vor zehn Jahren. Heute ist die Jodversorgung der Bevölkerung fast normal." Dadurch habe sich das Erscheinungsbild von Schilddrüsenerkrankungen verändert, betonte Hotze.

Die zusätzliche Einnahme von Jod erhöht laut Hotze bei Menschen mit einer entsprechenden Veranlagung das Risiko für den Ausbruch der Hashimoto-Krankheit. Dabei richten sich Abwehrzellen gegen die Schilddrüse, was letztendlich zu einer Unterfunktion führe. Betroffene sollten ihren Arzt befragen, bevor sie Jodtabletten einnehmen.

Bei 4 Prozent der Deutschen sei die Schilddrüse zu aktiv, sagte Hotze. Bei 10 Prozent arbeite sie zu schwach, mehr als die Hälfte davon (insgesamt 6 Prozent) habe die Hashimoto-Krankheit. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse kann durch einen Bluttest festgestellt werden und ist dann meist gut behandelbar. Wenn ein Knoten entdeckt werde, müsse abgeklärt werden, ob die Geschwulst bösartig sei, sagte Hotze. "Das ist aber sehr selten." Von 10.000 Knoten sei im Durchschnitt einer bösartig.

 

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