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Kranke Zähne schädigen das Herz

Ein Blick in den Mund lohnt sich bei jedem Patienten. Erspähen Sie dort nämlich eine ausgeprägte Parodontitis, dann ist es höchste Zeit für einen Zahnarztbesuch, und das nicht nur zum Schutz der Zähne.

Denn die Lebenserwartung von Patienten mit Parodontitis ist sechs Jahre kürzer als die von Patienten mit gesundem Zahnhalteapparat, haben amerikanische Wissenschaftler herausgefunden. Und verschiedenen Studien zufolge ist eine fortgeschrittene unbehandelte Parodontitis ein Risikoindikator für Herzinfarkt, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, sagte Professor Dr. Reinhard Hickel, Zahnklinik der Universität München, auf der 17. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie. Auch das Risiko, einen Apoplex zu entwickeln, ist in dieser Patientengruppe um das Dreifache erhöht. Weitere internistische Krankheitsbilder, bei denen Wechselwirkungen mit Parodontitis beschrieben wurden, sind Diabetes mellitus, bakterielle Endokarditis und Rheumatische Erkrankungen, berichtete der Experte. Dabei geht man davon aus, dass Verschleppung von Bakterien, bakterielle Toxine und freigesetzte Entzündungsmediatoren eine Rolle spielen. Bei Arteriosklerose z.B. wurden in den Plaques und den Zahntaschen die gleichen Keime gefunden; das Ausmaß der Gefäßerkrankung korrelierte mit der Tiefe der Zahntaschen, und die dort gebildeten Entzündungsmediatoren hatten nachgewiesenermaßen systemische Wirkung.


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