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Ubichinon Q10 bei der Schmerzverarbeitung

Mittels METOX-Substanzen ein realisierbarer Wunsch
von Dr. Bärbel Ziemann-Becker


Zusammenfassung
Der Mensch verfügt über ein hochkomplexes Schmerzsystem, das den Körper vor schädigenden Einflüssen warnt und sofortige, lebenserhaltende Abwehrreaktionen auslöst. Dieses System ist jedoch nicht perfekt, da z.B. chronische Schmerzzustände häufig zu sinn- und schutzlosen Abwehrmechanismen führen oder aber das Schmerz-Warnsignal manchmal gänzlich ausbleibt wie bei vielen Krebskranken, die im Frühstadium oft schmerzfrei sind.
Chronische Schmerzen können durch verschiedenste Erkrankungen - oft entzündlicher Natur- verursacht werden. Manchmal jedoch gehen persistierende chronische Schmerzen auch ohne klinischen Befund einher: In diesen Fällen haben sie sich von ihrer ursprünglichen Funktion als warnendes Körpersignal gelöst und verselbständigt. Chronische Schmerzen führen dann ein Eigenleben und werden zum Krankheitsbild per se, das zur totalen physischen und psychischen Erschöpfung des Betroffenen führen kann.

METOX-Substanzen tragen zur Linderung chronischer Schmerzen bei, indem sie bei den entzündlich bedingten Formen den Körper insgesamt stärken und die Abwehrleistung des Körpers verbessern. Bei dem eigenständigen Krankheitsbild Schmerz erzielen METOX-Substanzen vor allem über eine Aktivierung der hemmenden Schmerzkontrolle Schmerzlinderung.

METOX-Substanzen wie Ubiquinon Q10, Vitamin C, Zink und Selen wirken hier ausgleichend auf das gesamte Schmerzsystem und tragen so zur Verringerung der Schmerzempfindlichkeit und damit zu einer Steigerung des Wohlbefindens und der Lebensqualität bei.

I. Schmerz -ein lebensnotwendiges Sinnesorgan-

Unter Schmerz versteht man einerseits ein lebensnotwendiges Sinnessystem, andererseits die Erlebnis- und Leidensqualität des Verletzten (Zimmermann 1995). Die Schmerzempfindung und ihre Verarbeitung -die Nozizeption- ist am weitesten beim Menschen entwickelt. Er verfügt über ein hochkomplexes integratives Schmerzsystem. Dieses System ist lebensnotwendig, denn es versteht Schmerz im Normalfall als warnendes Signal für den Körper und löst sofortige Reaktionen aus.

Akute und chronische Schmerzsignale werden im Organismus von speziellen "Schadensmeldern" aufgenommen. Diese Schadensmelder sind als freie Nervenendigungen in den Geweben unseres Körpers verteilt. Ihre Dichte ist sehr unterschiedlich: In Fingerkuppen, im Zahnbein und in der Hornhaut sind sie viel zahlreicher als beispielsweise in der Rückenhaut. Bei einigen Organen wie Leber und Gehirn fehlen diese Schmerz-Meßfühler sogar gänzlich.

Sie werden durch Reize erregt, die für den Organismus potentiell schädlich sind (z.B. Dehnungsreize, Erhitzen, Quetschen, lokale Konzentrationen von Wasserstoff- und Kaliumionen oder von anderen chemischen Substanzen). Auch können die Schadensmelder indirekt über sogenannte Schmerzstoffe aktiviert werden, die im Gewebe unter bestimmten Bedingungen (z.B. bei Entzündungen) freigesetzt werden.

Die Schadensmelder senden die aufgenommenen Schmerzreize über ihre zugehörige Nervenzelle ins Rückenmark. Diese Weiterleitung innerhalb der Nervenzelle erfolgt hauptsächlich über spannungsgesteuerte Ionenkanäle, die in den Zellen das sogenannte Aktionspotential erzeugen. Im Rückenmark werden die Schmerzreize aus dem Körper gesammelt und verarbeitet. Hierbei werden nur ausgewählte Schmerzreize zum Gehirn weitergeleitet. Neben erregenden Nerven-Überträgerstoffen sind bei dieser Reizfilterung auch Substanzen wesentlich, die die Weiterleitung von Schmerzreizen hemmen und übererregte Schmerzzellen wieder dämpfen. Liegt Mangel an diesen Hemmstoffen vor, kann hier eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit die Folge sein und die Entstehung chronischer Schmerzen begünstigt werden.

Die Freisetzung erregender als auch hemmender Überträgerstoffe aus den Nervenzellen erfolgt grundsätzlich immer unter Verbrauch des Energiemoleküls ATP, das in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen muß.

Im Gehirn werden die Schmerzinformationen dann in die Steuerung verschiedenster Körpersysteme integriert und beeinflussen dadurch den gesamten Organismus: Bei Schmerz steigt der Blutdruck, die Muskeln verkrampfen, der Schlaf flieht und die Konzentration läßt nach. Erst danach wird einem betroffenen Menschen der Schmerz bewußt, und es erfolgt die subjektive Bewertung von Schmerz und die Entscheidung zum Handeln.

Bei dieser subjektiven Schmerz-Wahrnehmung und dem daraus resultierenden Verhalten spielen sowohl die reinen Sinnes-Schmerzempfindungen als auch emotionale Aspekte von Schmerz eine Rolle. So ist nachgewiesen, daß allein schon die Erwartung des Schmerzes den eigentlichen Schmerz verstärkt. Auch scheinen die jeweilige Gemütslage sowie Alter und Geschlecht auf die subjektive Schmerzempfindung Einfluß zu nehmen.

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II. Chronischer Schmerz raubt die Sinne

Unser Schmerzsystem erfüllt seine schützende Funktion nicht immer perfekt: So kann zum einen der warnende Schmerz völlig ausbleiben, was u.a. viele Krebskranke betrifft, die in der Frühphase der Erkrankung schmerzfrei sind.
Zum anderen unterbleibt die Schutzfunktion des Schmerzes, wenn die Schmerzempfindung selbst keine sinnvolle Abwehrreaktion nach sich zieht. Dies ist bei starken chronischen Schmerzen der Fall, wo es zu vegetativen Reaktionen kommt, die in einer völligen körperlichen und psychischen Erschöpfung des Patienten enden und ihn dadurch gefährden. So kann der erschöpfende Schmerz eines nicht behandelbaren Karzinoms dem Patienten die letzte Lebenskraft nehmen.

Die Persönlichkeitsstruktur des Schmerz-Leidenden kann sich gravierend verändern: Nahezu jeder Schmerz-Gequälte zieht sich in sich zurück, wird ungesellig und einsam. Seine Leistungen im Beruf lassen nach. Folgen von zermürbendem chronischen Schmerz sind u.a. Depressionen und Angstzustände, die häufig in Arbeitsunfähigkeit oder der Beendigung langjähriger Beziehungen gipfeln können. Chronischer Schmerz "raubt die Sinne" und bringt den Betroffenen oft geradezu "um den Verstand". Diese körperliche und psychische Belastung des Schmerz-Leidenden ist mit vermehrtem oxidativen Streß gekoppelt: In Streßsituationen werden im Körperstoffwechsel vermehrt aggressive Sauerstoffradikale frei, die auf Dauer gesehen zu Schädigungen der Gewebe führen und letztlich das Entstehen weiterer Krankheitsbilder forcieren. Die Schmerzbelastung kann sich dadurch noch zusätzlich intensivieren.

1. Chronische Schmerzen bei entzündlichen Erkrankungen

Oft sind bei chronischen Schmerzen Entzündungsvorgänge beteiligt, wie beispielsweise bei der Arthritis, einer entzündlichen Gelenkerkrankung. Vor allem zu Beginn einer solchen Entzündung werden die Schmerz-Schadensmelder stark aktiviert; in Folge werden dadurch vermehrt Schmerzreize zum Gehirn geleitet. Dies erklärt, warum beispielsweise die sonst schmerzfreie Beweglichkeit eines Gelenks bei Entzündung plötzlich schmerzhaft wird. Die übermäßig vielen Schmerzsignale können die verstärkte Schmerzempfindlichkeit und die Dauerschmerzen bei einer entzündlichen Erkrankung zum Teil erklären.

Zudem werden bei Entzündungen aus den Schmerz-Schadensmeldern selbst kontinuierlich Botenstoffe freigesetzt. Diese Botenstoffe aktivieren zum einen rückwirkend die Schadensmelder selbst, zum anderen aber auch die Abwehrzellen des Körpers, die den Entzündungsprozeß anheizen. Diese neural vermittelte unspezifische Abwehrreaktion wird auch als neurogene Entzündung bezeichnet. Ein Beispiel für neurogene Entzündung ist der Sonnenbrand: Vor allem in der Spätphase konnten hier neurogene Entzündungsmechanismen nachgewiesen werden. Neurogene Entzündungsmechanismen wirken auch bei Migräne, beim Asthma bronchiale, bei der Fibromyalgie und bei der entzündlichen rheumatischen Gelenkerkrankung, der Arthritis.

2. Verselbständigung chronischer Schmerzen

Zahlreiche experimentelle Befunde zeigen, daß Nervenzellen sich verändern, wenn sie mit Schmerzsignalen überhäuft werden.

Über die Steuerzentrale ihrer Zellen, den Zellkern, schalten sie nämlich nach langanhaltenden akuten Schmerzreizen auf Daueraktivität um, unabhängig davon, ob sie weiter gereizt werden. Die Schmerzschwelle sinkt dann so weit ab, daß alltägliche Bewegungs- und Druckreize, z.B. auf die Wirbelsäule, ausreichen, um ständige chronisch werdende Schmerzen auszulösen. Das hochkomplexe Schmerzsystem "gerät aus den Fugen" und das Zusammenspiel aktivierender und hemmender Einflüsse wird immer unkontrollierter.

Letztlich können sich die Schmerzen sogar gänzlich von ihren Auslösern abkoppeln und im Rückenmark und Gehirn ein grausiges Eigenleben entwickeln. In diesen Fällen liegt Schmerz ohne einen nachweisbaren klinischen Befund im Sinne einer Erkrankung vor. Der Schmerz selbst fungiert dann nicht mehr als warnendes Körpersignal, sondern ist losgelöst von seiner ursprünglichen Funktion ein eigenständiges Krankheitsbild, die sogenannte Schmerzkrankheit. Der Schmerz wird hier zum engsten Lebensgefährten des Betroffenen.

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III. Schmerzlindernde METOX-Substanzen geben Sinn zurück

Gängige Schmerztherapien umfassen verschiedene Maßnahmen, inklusive der Anwendung von schmerzstillenden Mitteln, Narkosemitteln, Akupunktur, autogenem Training oder Hypnose. Die ärztliche Behandlung reicht dabei von der Linderung geringgradiger Schmerzen bis zur vollen Aufhebung der Schmerzempfindung durch analgetische Arzneimitteltherapie. Unter Morphin, einem der stärksten Schmerzmittel, kommt es zur Dämpfung der Erregbarkeit der Schmerz-Schadensmelder. Dabei wird auch die absteigende Hemmung vom Gehirn zum Rückenmark aktiviert. Neueste Untersuchungen zeigen, daß Morphin auch direkt hemmend auf Nervenzellen wirkt, die an der Verarbeitung von Schmerzinformationen beteiligt sind.
Sogenannte METOX-Substanzen unterstützen die verschiedenen Therapieformen, indem sie ausgleichend und regulierend auf das gesamte Sinnessystem "Schmerz" Einfluß nehmen.

1. METOX-Substanzen - zur Stärkung des Körpers

Zunächst zur Definition des Metabolisch-Antioxidativen-Konzepts (METOX-Konzept): Dieses Konzept sieht vor, den Körper speziell mit solchen Substanzen zu versorgen, die einerseits den gesamten Körperstoffwechsel (Metabolismus) und das Abwehrsystem stärken, andererseits als Antioxidantien schädigende Radikale abfangen und somit oxidativem Streß in Zusammenhang mit der Schmerzbelastung vorbeugen. Indirekt werden dadurch die Zellen, hier insbesondere ihre Energiezentralen, geschützt und einem energetischen Defizit in den Zellen entgegengewirkt.

Zur begleitenden Schmerztherapie lassen sich speziell vier dieser Metabolisch-Antioxidativen Substanzen effektiv einsetzen:

Ubiquinon Q10
Vitamin C
Zink
Selen

Gemeinsam gewährleisten diese Substanzen, daß chronische Schmerzen gelindert werden durch:

Unterstützung der Bildung von Botenstoffen
Aufrechterhaltung der Membrandynamik
Modulation der Immunabwehr
Vermittlung von Energien
Anhebung des bioenergetischen Defizits
Verbesserung der Durchblutung
Schutz vor freien Radikalen


1.1 Ubiquinon Q10

Ubiquinon Q10 hat im Körper gleich mehrere Wirkfelder, die einen entscheidenden Einfluß auf die Linderung von chronischen Schmerzen haben. Bei Betroffenen kann über eine ausreichende Versorgung mit Ubiquinon Q10 ein Abklingen starker Schmerzen erreicht werden.

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Bildung und Abgabe von Überträgerstoffen im Nervensystem

Die stimulierenden als auch die hemmenden Überträgerstoffe der Nervenzellen werden in eigens für die Produktion verantwortlichen Zellbestandteilen, dem sogenannten Golgi-Apparat, gebildet und in speziellen Transportbläschen, den Vesikeln, verpackt. Die Botenstoffe werden im Anschluß aus der Zelle ausgeschleust, um zu ihrem Ziel zu gelangen. Voraussetzung für diesen Transport ist eine spezifische Membranbeweglichkeit (Fluidität), die durch Ubiquinon Q10 mitbestimmt wird. Ausreichend Ubichinon-Q10-Reserven in den Zellmembranen, insbesondere in denen der Golgi-Vesikel, sind somit für den Transport von Botenstoffen in und außerhalb der Zelle entscheidend. Gerade das Schmerzsystem ist von der Produktion solcher Botenstoffe abhängig, werden doch über diese Überträgerstoffe nahezu alle Schmerzreize kontrolliert. Da bei chronischen Schmerzpatienten häufig ein Mangel der hemmenden Überträgerstoffe vorliegt, sollte über ein volles Q10-Depot speziell die Produktion der schmerzhemmenden Überträgersubstanzen Ñangekurbeltì werden.

Stärkung der Immunabwehr

Verschiedene Studien beweisen, daß Ubiquinon Q10 das unspezifische und auch das spezifische Abwehrsystem aktiviert. Bei entzündlich bedingten chronischen Schmerzen führt eine entsprechende Aktivierung der Immunabwehr dazu, daß Entzündungen und damit die verstärkte Schmerzempfindlichkeit schneller abklingen.

Vermittlung von Energie

Für die Verarbeitung von Schmerzreizen benötigen unsere Nervenzellen Energie in Form des Energiemoleküls ATP. Dieses Energiemolekül ist erforderlich, damit erregende, aber auch schmerzhemmende Überträgerstoffe überhaupt gebildet, verpackt und aus der Zelle ausgeschleust werden können.

Ubiquinon Q10 ist in der Lage, den Energiestoffwechsel von Zellen zu verbessern. Jeder einzelnen Zelle stehen für ihre Energiebildung eigene Kraftwerke zur Verfügung, die sogenannten Mitochondrien. In diesen Mitochondrien wird unsere Nahrung unter Verbrauch des Luftsauerstoffs in Energie umgewandelt. Ubiquinon Q10 hat in diesem Prozeß der Energiebildung eine Schlüsselrolle inne, denn Energiegewinn ist ohne Q10 nicht möglich; Ubiquinon Q10 bestimmt wesentlich das Energieniveau von Zellen.

Über eine Ubiquinon-Q10-Nahrungsergänzung kann wieder für ausreichende Energiereserven in den Nervenzellen gesorgt werden und dadurch indirekt eine verbesserte Kontrolle der Schmerzweiterleitung erzielt werden.

Vernichtung von Radikalen

Ubiquinon Q10 ist das einzige fettlösliche Antioxidans, das der Körper auch selber bildet. Allerdings wird Ubiquinon Q10 bei Schmerz infolge der hohen Radikalbelastung durch den permanenten Schmerz-Streß in erhöhtem Maße verbraucht, ohne daß der Körper mit der Neusynthese Schritt halten kann. Ubiquinon-Q10-Mangel führt zu einem antioxidativen Defizit mit der Folge, daß zusätzlich zu den schmerzauslösenden Einflüssen weitere Körperschäden durch Radikalattacken entstehen. Eine Ubiquinon-Q10-Nahrungsergänzung schafft hier den Ausgleich und bewahrt vor Schäden durch oxidativen Streß.

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1.2 Vitamin C

Vitamin C kann der Körper nicht selber bilden; er ist gänzlich auf die Zufuhr durch die Nahrung bzw. durch Nahrungsergänzungsmittel angewiesen. Neue präventive und therapiebegleitende Anwendungsmöglichkeiten dieser Ur- und Schutzsubstanz des Lebens ergeben sich aufgrund neuer Erkenntnisse über die vielfältige Wirkungsweise von Vitamin C. So spielt Vitamin C bei der Aufrechterhaltung einer Vielzahl von Lebensfunktionen eine große Rolle und ist für den Körper unentbehrlich. Einige Funktionen von Vitamin C tragen zur Schmerzlinderung bei:

Stärkung der Immunabwehr

Verschiedene Kriterien sprechen dafür, daß Vitamin C in direktem Zusammenhang mit den Abwehrfunktionen des Körpers steht:

Markierung Der Gehalt an Vitamin C in den spezifischen Abwehrzellen ist 10-40mal höher als im Blut.
Markierung Vitamin C steigert die Aktivität der Abwehrzellen.
Markierung Bei den aktiven Freßzellen wurde beobachtet, daß der Vitamin-C-Gehalt um 40% abfällt, was darauf hinweist, daß Abwehrfunktionen mit einem erheblichen Vitamin-C-Verbrauch einhergehen.
Markierung Unter Vitamin-C-Zufuhr wurde eine deutliche Zunahme von spezifischen Abwehrstoffen (Immunglobulinen) festgestellt.

Da eine gute Abwehrleistung des Körpers Voraussetzung dafür ist, daß Entzündungen schnell abklingen, sollte zur Schmerzlinderung speziell entzündlicher Erkrankungen für eine ausreichende Vit. C-Zufuhr gesorgt werden.

Vernichtung von Radikalen

Vitamin C ist der wichtigste wasserlösliche Radikalfänger und muß im Körper überall zur Verfügung stehen, um wirksam gegen die Radikale vorgehen zu können.

Bei chronischen Entzündungen und bei Streß sinkt der Vitamin-C-Gehalt um bis zu 40% ab! Aufgrund der hohen Streßbelastung sollte deshalb speziell bei Schmerzleidenden für eine ausreichende Vitamin-C-Zufuhr gesorgt werden, um nachhaltig vor Radikalschäden zu schützen.

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1.3 Zink

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das im Körper eine Vielzahl von Funktionen inne hat. Im Zusammenhang mit der Schmerzlinderung sind einige dieser Funktionen entscheidend:

Stärkung der Immunabwehr

Zink aktiviert sowohl die spezifische als auch die unspezifische Abwehr im Körper und hemmt zudem die Vermehrung von Viren. In diesem Zusammenhang spielt Zink insbesondere bei entzündlich bedingtem Schmerz eine zentrale Rolle.

Vernichtung von Radikalen

Zink ist Bestandteil des Enzyms Superoxid Dismutase (SOD). Dieses Enzym fängt speziell gefährliche Superoxidradikale im Körper ab und schützt damit vor Radikalschäden. Aufgrund ihrer hohen Streßbelastung sollten sich Schmerz-Leidende deshalb über eine ausreichende Zink-Zufuhr vor Radikalschäden schützen.

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1.4 Selen

Selen ist für den menschlichen Organismus ein unentbehrliches Spurenelement. Im Zusammenhang mit der Linderung chronischer Schmerzen sind folgende Funktionen wesentlich:

Stärkung der Immunabwehr

Selen stabilisiert das Abwehrsystem des Körpers und spielt somit eine zentrale Rolle bei entzündlich bedingten Schmerzzuständen.

Vernichtung von Radikalen

Zum einen ist Selen Bestandteil des Enzyms "Glutathion-Peroxidase". Dieses Enzym gehört zum "Antioxidativen System" des Körpers und baut radikalische Verbindungen ab. Außerdem hat Selen eine enzymunabhängige Radikalfängerfunktion. Bei Schmerzpatienten sollte dem Körper ausreichend Selen zur Verfügung stehen, um einen optimalen Schutz vor den freien Radikalen zu gewährleisten.

2. METOX-Substanzen - zum Schutz vor erschöpfendem, chronischem Schmerz

Herausragendes Kriterium aller METOX-Substanzen ist ihre Multifunktionalität, die sie zu umfassenden Schutzfaktoren per se werden lassen: Denn METOX-Substanzen unterstützen den gesamten Körperstoffwechsel (Nerven-, Hormon-, Immunsystem) und schützen den Körper vor Radikalen. Gemeinsam sind die METOX-Substanzen in der Lage, bei chronischen Schmerzen Linderung zu verschaffen.

2.1 Linderung entzündlich bedingter Schmerzen

Bei entzündlich bedingten Schmerzen wird das Krankheitsgeschehen durch die METOX-Substanzen hauptsächlich über eine Stärkung des gesamten Körperstoffwechsels und eine Aktivierung der körpereigenen Abwehr positiv beeinflußt:

METOX-Substanzen verbessern die Abwehrleistung des Körpers und verkürzen dadurch entzündliche Prozesse, eine häufige Ursache chronischer Schmerzen. Folge ist eine verminderte Sensibilisierung der Nozizeptoren, so daß weniger Schmerzinformationen zum Gehirn weitergeleitet werden (Ubiquinon Q10, Vitamin C, Zink, Selen).
METOX-Substanzen sind Radikalfänger des Körpers. Unter Schmerzen befindet sich der Körper in einer übermäßigen Streßsituation, die mit einer vermehrten und gefährlichen Radikalbildung einhergeht. Ausreichende Radikalfängerreserven in Form von METOX-Substanzen können bei Schmerzzuständen vor Radikalschäden schützen (Ubiquinon Q10, Vitamin C, Zink, Selen).
Ubiquinon Q10 ist ein wesentlicher Energievermittler des Körpers. In dieser Funktion kommt diesem Coenzym eine besondere Rolle im Schmerzgeschehen zu, denn bei der Bekämpfung von Krankheiten benötigt der Körper Unmengen an Energie. Auch ist die Bildung der Überträgerstoffe, die für die Schmerzverarbeitung verantwortlich sind, von dem Energiemolekül ATP abhängig. Darüber hinaus ist dieses Molekül für die Regeneration geschädigter Nervenzellen wesentlich.

2.2 Linderung der Schmerzkrankheit

Bei Schmerzen ohne klinischen Befund wirken METOX-Substanzen regulierend auf das gesamte System Schmerz:

METOX-Substanzen sind an der Bildung, Verpackung und Ausschleusung von Überträgerstoffen (für die Weiterleitung von Nervenreizen) aus der Nervenzelle maßgeblich beteiligt. Vermutlich sind die METOX-Substanzen bei ausreichender Präsenz in den Zellen so in der Lage, dem Verlust inhibitorischer Mechanismen entgegenzuwirken, indem sie die Bildung der hemmenden Überträgerstoffe unterstützen. Gerade bei chronischen Schmerzen ohne klinischen Befund scheinen METOX-Substanzen insbesondere über die Aktivierung der hemmenden Schmerzkontrolle Linderung zu verschaffen (Ubiquinon Q10).
Ubiquinon Q10 ist ein wesentlicher Energievermittler des Körpers. In dieser Funktion kommt diesem Coenzym eine besondere Rolle im Schmerzgeschehen zu, denn die Bildung der Überträgerstoffe ist ATP-abhängig. Auch benötigen geschädigte Nervenzellen ATP zur Regeneration ihrer Nervenfasern.
METOX-Substanzen verbessern die Beweglichkeit von Membranen (Membranfluidität) und unterstützen dadurch indirekt das Funktionieren der Ionenkanäle und der Zellkommunikationen. Da die Übertragung von Nervenreizen innerhalb der Zelle über Ionenkanäle, zwischen Zellen über spezielle Zellkontakte ñ die Synapsen ñ erfolgt, unterstützen METOX-Substanzen auch diese Funktionen (Ubiquinon Q10).
METOX-Substanzen sind Radikalfänger des Körpers. Unter Schmerzen befindet sich der Körper in einer übermäßigen Streßsituation, die mit einer vermehrten und gefährlichen Radikalbildung einhergeht. Ausreichende Radikalfängerreserven in Form von METOX-Substanzen können bei Schmerzzuständen vor Radikalschäden schützen (Ubiquinon Q10, Vitamin C, Zink, Selen).

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Literatur

Littarru, G.P. Energie und Schutz. C.E.S.I.srl Rom 1995.
Reitz, M. Schmerz und Schmerzverarbeitung. Pharmind - Aus Wissenschaft und Forschung. Pharm. Ind. 60, 9; 1998.
Ziemann-Becker, B., Enzmann, F. Vitamin C "Ascorbinsäure" Ein lebensnotwendiger Schutzfaktor. MSE Pharmazeutika GmbH 1998.
Zimmermann, M. Neurobiologie des Schmerzsystems. Neuroforum 1, 32-45; 1995.

   

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