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Vitamin-E und Herzinsuffizienz

Eine Studie mit 56 Herzinsuffizienz-Patienten der Stufen 3 und 4 nach NYHA, die drei Monate lang täglich hoch-dosiert Vitamin-E zu sich nahmen, ergab, daß keine signifikante Verbesserung bei ihnen eintrat. Es handelt sich um eine randomisierte doppelblind kontrollierte klinische Studie am Toronto Hospital, Universität von Toronto und dem St. Michael`s Hospital, Toronto. Regelmäßig wurden bestimmte Blut- und Atemwerte untersucht, die den Schweregrad der Herzinsuffizienz anzeigen. Keiner dieser Werte hatte sich durch die Behandlung mit Vitamin E verbessert. Dies traf ebenso für die Lebensqualität zu, die anhand eines Fragebogens ermittelt wurde. Schon vor einem Jahr war gezeigt worden, dass selbst langjährige Vitamin-E-Gaben keinen Schlaganfall verhindern.
American Journal of Clinical Nutrition 2001, Vol. 73, S. 219-224, 13.02.2001

Schon 1981 und 1991 konnten L. Ernster et.al. von der Universität Stockholm auf dem 7. Internationalen Symposium über die "Biochemischen und Klinischen Aspekte" von Coenzym Q10 nachweisen, daß Q10 verbrauchtes Vitamin E in der Lipiphase zu regenerieren vermag. Bei diesem Vorgang wird das Vitamin E wieder freigesetzt und reaktiviert, während das Coenzym Q10 sich bei diesem Vorgang verbraucht. Die "Aufgabenstellung" von Vitamin E erscheint danach, durch seine perfekte Eigenschaft als Radikalfänger bedingt, erfüllt, und es gibt die "eingefangenen" Substanzen, die Freie Radikale "Entsorgung" an Coenzym Q10 ab. Dies wird u.a. durch Packard et.al., Universität von Kalifornien, Berkeley,USA, bestätigt.

[Kardioprotektive Effekte ff] [Freie Radikale]

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