V

Rheumatische Erkrankungen

Das Metoxkonzept mit Coenzym Q10, Vitamin C und anderen Wirkstoffen

Rheuma - eine Psycho-Neuro-Immunologische Erkrankung

Obwohl rheumatische Erkrankungen schon über Jahrtausende hinweg die Menschheit plagen, gibt es erst jetzt erste Hinweise auf kausale Zusammenhänge. Rheumatische Erkrankungen lassen sich danach nicht auf einen spezifischen Fehler in einem bestimmten Körperteil reduzieren, sondern beruhen vielmehr auf komplexen, systemübergreifenden Fehlschaltungen in unserem Körper.

Biologischer Regelkreis zwischen Psyche, Nerven-, Hormon,- und Immunsystem

Eine neue Wissenschaftsdisziplin, die Psychoneuroimmunologie, befaßt sich mit Wechselwirkungen zwischen Molekülen und Zellen des Immunsystems, Hormonen (Informationsüberträger) und Neuropeptiden (Botenstoffe im Nervensystem), Gefühlen und Streß. Nervensystem, Hormonsystem und Immunsystem kommunizieren danach miteinander - und zwar über spezielle Botenstoffe.
Die Wurzeln der Psychoneuroimmunologie sind vielfältig; 1997 konnte bewiesen werden, daß das Nervensystem erheblichen Einfluß auf die Körperabwehr hat: Wissenschaftler fanden heraus, daß das schilddrüsenstimulierende Hormon des Gehirns (TRH), das normalerweise über das Blut auf die Schilddrüsenfunktion Einfluß nimmt, noch eine gänzlich andere Funktion inne hat: Es stimuliert die Abwehrzellen (Lymphozyten) in der Schleimhaut des Darms.
Diese indirekte Signalvermittlung über das Blut ist aber nicht die einzige Art der Kommunikation. Vielmehr tritt das Nervensystem auch in direkten Kontakt mit den Abwehrzellen und kann dadurch ebenfalls eine veränderte Immunreaktion herbeiführen. Das wurde durch Untersuchungen an Abwehrzellen in der Darmschleimhaut sowie in der Milz bestätigt.
Rückwirkend beeinflußt das Immunsystem seinerseits wiederum das Nerven- und Hormonsystem. So schütten die Immunzellen Substanzen aus, die sich wiederum an die Nervenendungen anlagern und somit die Signalübermittlung rückwirkend ins Gehirn steuern. Zudem können Botenstoffe der Immunzellen, die Zytokine, auch die Abgabe von Hormonen aus Körperdrüsen beeinflussen: Beispiel hierfür ist die verstärkte Produktion von Nebennierenrindenhormonen unter dem Einfluß des Zytokins Interleukin 6. Nebennierenrindenhormone wie bsw. Cortisol sind Streßhormone - sie wirken entzündungshemmend, aber heilungsverzögernd und können zu Depressionen führen.

Das Immunsystem ist somit nicht nur ein bloßer Befehlsempfänger, sondern kompetenter Gesprächspartner des Nerven- und Hormonsystems.

Zudem gewinnt das ständig wachsende Wissen der Psychoneuroimmunologie über wechselseitige Abhängigkeiten zwischen Gefühlen, Gefühlsverarbeitung und neurochemischen Prozessen immer mehr an Bedeutung: Immer wieder berichten Ärzte von Patienten, deren Krankheitsverlauf durch den falschen Umgang mit den eigenen Gefühlen negativ beeinflußt wurde. So ist nachgewiesen, daß bei psychischem Streß die Aktivität der Abwehrzellen deutlich verringert ist. Zu den Streßfaktoren zählen hierbei sowohl Streß am Arbeitsplatz, Leistungsdruck, Überforderung als auch Trauer und familiäre Probleme. Andauernder psychischer Streß kann somit über eine veränderte Immunabwehr zu einer Reihe von Krankheitsbildern führen; so u.a. zu Schlafstörungen und zu einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen bis hin zu Krebs. Umgekehrt beeinflussen auch organische Erkrankungen wiederum das psychische Verhalten des Einzelnen und können beispielsweise zu Depressionen und Lethargie führen.

Die Interaktion zwischen Psyche und Immunsystem im Körperstoffwechsel spielt somit eine zentrale Rolle, die bislang häufig unterschätzt wurde.

Vitamin C Phaona mit Langzeitwirkung