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Rheumatische Erkrankungen

Das Metoxkonzept mit Coenzym Q10, Vitamin C und anderen Wirkstoffen

Rheuma ist nicht gleich Rheuma

In der Rheumatologie werden derzeit vier übergeordnete Krankheitsgruppen unterschieden:

Weichteilrheumatismus = extraartikulärer Rheumatismus,
entzündlicher Rheumatismus = Arthritis,
degenerativer Rheumatismus = Arthrosen,
pararheumatische Erkrankungen.

Bei Weichteilrheumatismus und entzündlichem Rheumatismus kann eine Verbesserung der Krankheitssymptomatik mittels METOX-Substanzen erzielt werden. Diese beiden Rheumaformen sollen deshalb näher beschrieben werden:

Weichteilrheumatismus

Zum Weichteilrheumatismus gehören die Erkrankungen des Weichteilmantels von Gelenken, Erkrankungen der Muskeln, der Sehnen(ansätze) oder auch der Schleimbeutel. Somit fallen hierunter hexenschußähnliche Beschwerden ebenso wie Verspannungen. Bezüglich seiner Häufigkeit steht Weichteilrheumatismus im Rahmen des rheumatischen Formenkreises an erster Stelle.

Prinzipiell lassen sich entzündliche und nicht entzündliche Formen unterscheiden. Oft findet man entzündliche weichteilrheumatische Beschwerdebilder in Folge von Verletzungen, mechanischer Belastung, Über- oder Fehlbelastung sowie anderer rheumatischer Erkrankungen, z.B. einer chronischen Polyarthritis. Bei der Entstehung nicht entzündlicher weichteilrheumatischer Erkrankungen spielen psychische Faktoren oft eine große Rolle - denn innere Spannungen durch Streß, Ängste und Sorgen drücken sich meistens auch in einer angespannten Körperhaltung aus, die letztlich zu Muskelverspannungen führt. Biochemisch gesehen hat Streß eine vermehrte Radikalbildung zur Folge, wobei Radikale wiederum Gewebeschädigungen verursachen.

Eine besondere Form von Weichteilrheumatismus ist die sog. Fibromyalgie. Hierunter versteht man ein Schmerzphänomen ohne Zusammenhang mit einer übergeordneten Grunderkrankung und ohne Entzündungszeichen. Leitsymptome sind vor allem Verspannungsschmerzen am ganzen Körper und umschriebene Verhärtungen in der Muskulatur. Zusätzlich sind bestimmte Druckschmerzpunkte für die Krankheit charakteristisch. Zudem leiden die Betroffenen häufig an Schlaflosigkeit und fühlen sich gestresst, obwohl kein adäquater Streßfaktor vorhanden ist. Gleichzeitig bestehen noch eine Reihe verschiedenster un-charakteristischer Symptome, die organspezifische Erkrankungen vortäuschen können.

Entzündlicher Rheumatismus

Primär entzündliche Formen des Rheumatismus im Gelenk werden unter dem Begriff Arthritis zusammengefaßt; sie sind der eigentliche ‚harte Kern' rheumatischer Erkrankungen. Allen entzündlichen Gelenkerkrankungen gemein ist die Gelenkinnenhautentzündung. Diese Entzündung kann auch auf Knorpel, Bänder und Knochen übergreifen, um - je nach Verlauf früher oder später - schließlich den Gelenkapparat zu zerstören.

Medizinisch gesehen werden drei Phasen der Arthritis voneinander abgegrenzt; diese können hintereinander, aber auch gleichzeitig ablaufen:

Entzündung der Gelenkinnenhaut,
chronische Phase der Entzündung, eingeleitet und unterhalten durch das Abwehrsystem des
Körpers,
destruktive Phase, die sowohl bei akuten als auch bei chronischen Entzündungen auftreten kann.

Etwa 25% der Patienten entwickeln subkutane (unter der Haut) Knötchen, die am häufigsten unter der Ellenbogen- und Unterarmstreckenseite auftreten, die sog. Rheumaknötchen. Sie sind vermutlich die Folge von Gefäßschädigungen.
Manchmal läßt sich die Arthritis auch in Verbindung mit verschiedenen Systemerkrankungen wie Psiorasis (Schuppenflechte), Lupus erythematodes (Erkrankung des Gefäßbindegewebes), und Colitis ulcerosa (entzündliche Erkrankung des Dickdarms) beobachten.

Die häufigste der entzündlichen Gelenkerkrankungen ist die chronische Polyarthritis: Etwa 1-2 % der Bevölkerung erkranken daran; unter den Rheumatikern sind 5-15 % betroffen. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß mehrere Gelenke auf Dauer durch Entzündungen geschädigt sind. Sie tritt am häufigsten zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr auf, wobei Frauen ungefähr dreimal häufiger betroffen sind als Männer.

Die Erkrankung entwickelt sich schleichend über Jahre oder Jahrzehnte: die ersten atypischen Zeichen sind Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Gewichtsabnahme. Später kommen Durchblutungsstörungen hinzu, sowie Überempfindlichkeit gegen kaltes Wasser. Schließlich schwellen die kleinen Gelenke der Finger und Zehen an und schmerzen bei Bewegung. Die Gelenkflächen werden ‚umgebaut' und dann in einer eigentümlichen Beugehaltung versteift. Die Zerstörung des Knorpelgewebes bewirkt letztendlich die zunehmende Funktionsein- schränkung. Dann bilden sich auch Muskeln und Haut zurück, die versteiften Hände sind funktionsunfähig. Häufige - oft nicht mit der Polyarthritis in Verbindung gebrachte - Symptome sind Schmerzen in den Kiefergelenken, der Halswirbelsäule und Erkrankungen der Nieren.

Entzündungen in den Gelenken können jedoch auch sekundär als Folge degenerativer Gelenkerkrankungen, sog. Arthrosen, auftreten. Arthrosen sind primär nicht entzündliche Erkrankungen der Gelenkknorpel, die 35-40 % aller rheumatischen Erkrankungen ausmachen. Ursache für Arthrosen ist Abnutzung und Verschleiß als Folge einer übermäßigen Beanspruchung, wie sie insbesondere bei schwergewichtigen Menschen, Sportlern und Menschen mit Fehlleistungen (z.B. ‚X-Beine') vorliegt. Dies führt zu degenerativen Veränderungen am Gelenkknorpel, der Druckkräften nicht mehr widerstehen kann.

Die arthrotischen Veränderungen beginnen somit an der Knorpelgrundsubstanz. Der Knorpel verliert seine Elastizität, wird spröde, splittert und geht schließlich zugrunde. Die nackten Knochenflächen reiben aufeinander, die Gelenkschmiere dickt ein und jede Bewegung wird zur Qual, die Gelenke schwellen an und schmerzen. Die Gelenkkapsel verdickt sich, der Gelenkspalt verschmälert sich. Sekundäre Gelenkentzündungen können dann auch bei dieser ursprünglich degenerativen Rheumaform die Folge sein.

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