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Rheumatische Erkrankungen

Das Metoxkonzept mit Coenzym Q10, Vitamin C und anderen Wirkstoffen

Die METOX-Substanzen im Überblick:

Ubichinon Q10 (Coenzym Q10)
Vitamin C
Selen
Zink
Evolenz

Ubichinon Q10 (Co-Enzym Q10)

Q10 hat im Körper gleich mehrere Wirkungsfelder, die einen entscheidenden Einfluß auf die Linderung rheumatischer Beschwerden haben. Bei Rheumatikern kann über eine ausreichende Versorgung mit Ubichinon Q10 eine Besserung der Bewegungseinschränkung und Schmerzen erreicht werden.

Vernichtung von Radikalen

Ubichinon Q10 ist das einzige fettlösliche Antioxidans, das der Körper auch selber bildet. Allerdings wird es bei Rheuma infolge der steigenden Radikalbelastung in erhöhtem Maße verbraucht, ohne daß der Körper mit der Neusynthese Schritt halten kann. Ubichinon Q10-Mangel führt zu einem antioxidativen Defizit, mit der Folge, daß insbesondere die aktiven Zellen im rheumatischen Gewebe den freien Radikalen ausgeliefert sind und geschädigt werden. Eine Nahrungsergänzung mit Q10 schafft hier den Ausgleich und bewahrt vor Mangelzuständen.

Vermittlung von Energie

Bei jeder rheumatischen Erkrankung benötigen die aktiven Blut-, Bindegewebs-, Knorpel- und Knochenzellen nicht nur Schutz, sondern auch Energie und zwar sowohl für die vermehrte Teilungstätigkeit, als auch für die Produktion von Botenstoffen. Q10 ist in der Lage, den Energiestoffwechsel von Zellen zu verbessern. Jeder einzelnen Zelle stehen für ihre Energiebildung eigene ‚Kraftwerke' zur Verfügung, die sogenannten Mitochondrien. In diesen Mitochondrien wird unsere Nahrung unter Verbrauch des Luftsauerstoffs in Energie umgewandelt. Ubichinon Q10 hat in diesem Prozeß eine Schlüsselrolle inne, denn Energiegewinnung ist ohne Q10 nicht möglich; es bestimmt wesentlich das Energieniveau von Zellen.

Faszinierend ist in diesem Zusammenhang, daß Defekte in diesen Kraftwerken als Folge von oxidativem Streß sogar durch eine energetische Überbrückung mit Ubichinon Q10 ausgeglichen werden können. Bei Rheuma kann somit über eine Nahrungsergänzung mit Q10 wieder für ausreichende Energiereserven in den geschädigten Zellen gesorgt werden.

Aufrechterhaltung der Zellkommunikation

Ubichinon Q10 ist in den Zellmembranen vorhanden und hält hier die Membrandynamik aufrecht. Dies ist wiederum Voraussetzung für das Funktionieren der Zellkontakte und der gesamten Zellkommunikation.

Bildung und Abgabe von Botenstoffen

Botenstoffe wie Hormone, Zytokine und Neurotransmitter werden in den Zellen in eigens für die Produktion verantwortlichen Zellbestandteilen, dem sog. Golgi-Apparat, gebildet und in speziellen fasrigen Hüllen (sog. Vesikel) verpackt. Die Botenstoffe werden im Anschluß aus der Zelle ausgeschleust, um zu ihrem Zielort zu gelangen. Voraussetzung für den Zelltransport ist eine spezifische Membranbeweglichkeit (Fluidität), die durch Ubichinon Q10 mitbestimmt wird. Ausreichende Q10-Reserven in den Zellmembranen, insbesondere denen der Golgi-Vesikel, sind somit für den Transport von Botenstoffen innerhalb und außerhalb der Zelle entscheidend.

Kaum ein anderer Regelkreis im Körper ist nun derartig von der Produktion solcher Botenstoffe abhängig, wie das psycho-neuro-immunologische System - werden doch über seine Signalstoffe nahezu alle wichtigen Schritte im Körper kontrolliert - so auch die des Bewegungsapparates. Da bei rheumatischen Erkrankungen infolge der erhöhten Radikalbelastung ein erhöhter Q10-Verbrauch vorliegt, sollte speziell bei den entzündlichen und weichteilrheumatischen Formen für ein volles Q10-Depot gesorgt werden.

Stärkung der Immunabwehr

Verschiedene Studien beweisen, daß Ubichinon Q10 das unspezifische und auch das spezifische Abwehrsystem aktiviert. Bei der Fibromyalgie kann eine Stärkung des Immunsystems mit Q10 der bestehenden Abwehrschwäche entgegenwirken und so den Körper vor möglichen Folgeerkrankungen schützen.

Bei rheumatischen Entzündungen erfaßt eine entsprechende Aktivierung der Immunabwehr auch die sog. Suppressorzellen, wodurch eine klinische Besserung dadurch eintreten kann, daß weniger Antikörper gebildet werden.

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Vitamin C

Vitamin C kann der Körper nicht mehr selber bilden; er ist gänzlich auf die Zufuhr durch die Nahrung bzw. Nahrungsergänzung angewiesen. Neue präventive und therapiebegleitende Anwendungsmöglichkeiten dieser Ur- und Schutzsubstanz des Lebens ergeben sich aufgrund neuer Erkenntnisse über die vielseitige Wirkungsweise des Vitamin C. So spielt es bei der Aufrechterhaltung einer Vielzahl von Lebensfunktionen eine große Rolle und ist für den Körper unentbehrlich. Einerseits bestimmt es als Co-Faktor die Wirkung von mindestens acht lebensnotwendigen Enzymen, andererseits wird es als wasserlösliches Antioxidans im Organismus ständig verbraucht.

Einige Funktionen des Vitamin C tragen zur Besserung rheumatischer Beschwerden bei:

Vernichtung von Radikalen

Vitamin C ist der wichtigste wasserlösliche Radikalfänger! Bedenkt man, daß der Knorpel zu 70% aus Wasser besteht, so wird die Bedeutung von Vitamin C als Schutzfaktor speziell der Gelenke offensichtlich. Vitamin C muß im Körper überall zur Verfügung stehen, um wirksam gegen die Radikale vorgehen zu können. Bei chronischen Entzündungen, wozu auch entzündlicher Rheumatismus zählt, und bei Streß sinkt der Vitamin C-Gehalt um bis zu 40% ab! Zum Schutz vor Radikalattacken sollte deshalb für ausreichende Vitamin C-Zufuhr gesorgt werden, speziell bei entzündlichem Rheumatismus und Weichteilrheumatismus.

Kollagenbildung

Kollagene Fasern zählen zu den wesentlichen Bestandteilen unseres Binde-, Knorpel- und Knochengewebes. Für die Bildung des Kollagens ist Vitamin C unerläßlich. Neuere Untersuchungen zeigen in diesem Zusammenhang, daß Vitamin C im Prozeß der Kollagenbildung bei drei chemischen Reaktionen beteiligt ist. Bei Vitamin C-Mangel wird die Struktur des Kollagens gestört und es kommt zur Beeinträchtigung der Gewebefunktionen. Folge ist eine schlechte Regeneration entzündeten Gewebes. Es sollte deshalb bei Rheuma zur Unterstützung der Regeneration entzündeten Gewebes in ausreichenden Mengen zugeführt werden.

Bildung von Signalstoffen

Voraussetzung für die Stabilität und Wirksamkeit einer Vielzahl von Steuerhormonen des Gehirns ist ihre Amidierung - ein chemischer Prozeß, bei dem eine Aminogruppe eingeführt wird. Diese Amidierung ist Vitamin C-abhängig, was wiederum bedeutet, daß Vitamin C-Mangel mit einem Verlust der Wirksamkeit wichtiger Hormone einhergeht. Über das immens große Wirkungsspektrum dieser Steuerhormone - wie das Wachstumshormon, das lutenisierende Hormon (für den Zyklus der Frau), das Schilddrüsenhormon und das cotikotrope Hormon (wirkt auf die Nebennierenrinde) erlangt Vitamin C eine neue Dimension in der Medizin. Indem es nämlich die Wirkung vieler Hormone mitbestimmt, stabilisiert es indirekt den Regel- kreis zwischen Nerven-, Hormon- und Immunsystem.

Stärkung der Immunabwehr

Verschiedene Kriterien sprechen dafür, daß Vitamin C in direktem Zusammenhang mit den Abwehrfunktionen des Körpers steht:

So ist der Gehalt an Vitamin C in den spezifischen Abwehrzellen 10 - 40 mal höher als im Blut;
Vitamin C steigert die Aktivität der "Abwehr-Polizisten";
bei den aktiven Freßzellen wurde beobachtet, daß der Vitamin C-Gehalt um 40% abfällt, was darauf hinweist, daß Abwehrfunktionen mit einem Vitamin C-Verbrauch einhergehen;
unter Vitamin C-Zufuhr wurde eine deutliche Zunahme von spezifischen Abwehrstoffen (Immunglobolinen) festgestellt. Da eine gute Abwehrleistung des Körpers zur Linderung rheumatischer Beschwerden zwingend notwendig ist, sollte bei rheumatischen Erkrankungen immer für eine ausreichende Vitamin C-Zufuhr gesorgt sein.

Bei der Intervalor Handels GmbH (empfohlener webshop) ist ein Buch über Vitamin C erschienen mit dem Titel "Vitamin C - seine Bedeutung für Gesundheit und Krankheit", in welchem Sie alles über dieses lebenswichtige Vitamin, belegt durch viele Studien, erfahren können.

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Zink

Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das im Körper eine Vielzahl an Funktionen hat. Im Zusammenhang mit der Linderung rheumatischer Beschwerden sind einige dieser Funktionen entscheidend:

Vernichtung von Radikalen

Bei Entzündungen wie Arthritis kommt es häufig zu einer charakteristischen Vermehrung einer bestimmten Gruppe von Eiweißen im Blut (Akutphase-Proteine), die zum Teil Zink binden. Diese Eiweiße sind einzigartige Radikalfänger speziell im Entzündungsbereich.

Auch ist Zink Bestandteil des Enzyms Superoxid-Dismutase (SOD). Dieses Enzym fängt speziell gefährliche Superoxidradikale im Körper, vor allem in den Blutzellen, ab und schützt damit vor Radikalschäden. Am Beispiel der Taufliege konnte in diesem Zusammenhang gezeigt werden, daß sich ihre Lebenszeit um 50 Tage verlängert, wenn sie über einen erhöhten SOD-Gehalt verfügt.

Bei entzündlichem Rheumatismus sollte deshalb über eine ausreichende Zink-Verfügbarkeit für einen optimalen Schutz vor den freien Radikalen gesorgt werden.

Stärkung der Immunabwehr

Zink aktiviert sowohl die spezifische als auch die unspezifische Abwehr im Körper und hemmt zudem die Vermehrung von Viren. Bei entzündlichem Rheumatismus und Weichteilrheumatismus spielt es somit auch in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle.

Unterstützung der Zellteilung

Beim Zink wird angenommen, daß es über eine Stabilisierung der Zellmembranen eine ungestörte Kommunikation zwischen den Zellen und eine funktionierende Zellteilung gewährleistet. Für das Ubichinon Q10 ist dies bereits erwiesen. Zellteilungen sind Grundvoraussetzungen jeder Geweberegeneration - bei Rheuma sollte es deshalb an diesen beiden Stoffen im Körper nicht mangeln!

Unterstützung des Stoffwechsels

Zink ist Co-Faktor von etwa 200 Enzymen im Körper. Diese steuern den Stoffwechsel des Körpers. Zink als Bestandteil solcher Enzyme ist somit in erheblichem Maße an Zell- und Gewebefunktionen beteiligt. Zudem kontrolliert Zink auch indirekt eine Vielzahl biochemischer Reaktionen im Körper. So bildet es in Zusammenhang mit einem bestimmten Eiweiß den sogenannten ‚Zinkfinger', dessen Bindung an das Erbgut im Zellkern Voraussetzung dafür ist, daß viele Erbinformationen abgelesen werden können. Auch aktiviert es einige Hormone, wie das LH, das FSH und das Insulin, indem es mit ihnen lösliche Komplexe bildet. Rheumatische Beschwerden können nur dann abklingen, wenn der Stoffwechsel intakt ist. Dies kann u. a. durch eine Zink - Supplementierung erreicht werden.

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Selen

Selen ist für den menschlichen Organismus ein unentbehrliches Spurenelement mit verschiedenen Funktionen. Es wurde in früherer Zeit ausreichend durch die Nahrung aufgenommen, da die Böden sehr selenhaltig waren. Dies ist aber durch Bindungen mit Schwermetallen im Boden schlagartig zurückgegangen, so daß eine Supplementierung heute fast unumgänglich ist.

Rheumatische Erkrankungen gehen generell mit einem verringerten Selenstatus einher. Zum Teil korreliert der Grad der Verringerung des Selenspiegels mit der Schwere bzw. der Aktivität der Erkrankung.

Vernichtung von Radikalen

Zum einen ist Selen Bestandteil des Enzyms Glutathion-Peroxidase. Dieses Enzym gehört zum antioxidativen System des Körpers und baut radikalische Verbindungen ab. Es kommt vor allem in den roten Blutkörperchen vor und schützt hier vor den Angriffen der Sauerstoffradikale.

Die in der Rheumatherapie häufig angewandten Goldpräparate inhibieren die Glutathion-Peroxidase und führen so zu einer Verminderung des verfügbaren Selens und damit zur Verstärkung oxidativen Stresses. Da bei Rheuma eine gute Sauerstoffversorgung des entzündeten Gewebes über die roten Blutkörperchen zwingend erforderlich ist, ist ein Schutz gerade dieser roten Blutzellen durch das Selen-Enzym Glutathion-Peroxidase überaus wertvoll. Außerdem hat Selen eine enzym-unabhängige Radikalfängerfunktion.

Bei Rheuma sollte dem Körper ausreichend Selen zur Verfügung stehen, um einen optimalen Schutz vor den freien Radikalen zu gewährleisten. Durch Gabe von Selen können alle Parameter des Selenstatus normalisiert werden.

Stärkung der Immunabwehr

Selen stabilisiert das Abwehrsystem des Körpers und spielt somit eine zentrale Rolle bei entzündlichem Rheumatismus und Weichteilrheumatismus.


Unterstützung der Mikrozirkulation

Sollen rheumatische Entzündungen abklingen und verheilen, muß gewährleistet sein, daß das verletzte Gewebe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen über das Blut versorgt wird. Fatal ist in diesem Zusammenhang, daß die Entzündungen jedoch häufig auch zu Gefäßschäden führen, die letztlich dann eine optimale Versorgung und Regeneration des geschädigten Gewebes verhindern.

Die Ursache von Minderdurchblutungen können auch Gefäßverengungen sein, die wiederum eng mit unserer Psyche gekoppelt sind; so führt der oft in Verbindung mit Weichteilrheumatismus auftretende psychische Streß über Nervenreize nicht selten zu solchen Verengungen der Gefäße.

Selen unterstützt die Gefäße durch eine Verbesserung der Mikro-zirkulation des Blutes - deshalb sollte Selen dem Körper speziell bei entzündlichem Rheumatismus und Weichteilrheumatismus in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen.

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Evolenz

Evolenz enthält die drei wichtigsten antioxidativen Enzyme der Zelle: Superoxid-Dismutase (SOD), Glutathion-Peroxidase (Gpx) und Katalase (Kat). Da einerseits die Bildung dieser Enzyme mit dem Alter abnehmen kann und andererseits ihr Verbrauch bei Streß und Entzündungen drastisch steigt, ist die Zufuhr bei rheumatischen Erkrankungen zu empfehlen.

Spezifische Vernichtung von Radikalen

Jedem dieser antioxidativen Enzyme im Evolenz kommt eine spezifische Aufgabe bei der Radikalabwehr zu, wobei sie sich in ihrer Funktion ergänzen.

SOD entgiftet Superoxid-Radikale, indem das Enzym die Umwandlung zweier dieser Radikale in molekularen Sauerstoff und Wasserstoffperoxid forciert. Da das durch die SOD gebildete Wasserstoffperoxid ebenfalls zellschädigend ist, sind Zellen mit Enzymen ausgestattet, die speziell Wasserstoffperoxid abfangen und es in Wasser und molekularen Sauerstoff bzw. Alkohol überführen. Die hierbei entscheidenden Enzyme sind Gpx und Kat. Demnach haben die antioxidativen Enzyme nur gemeinsam den höchsten Wirkungsgrad.

Deshalb sind in Evolenz die drei erwähnten wesentlichen antioxidativen Enzyme kombiniert. Evolenz gewährleistet somit, daß die Enzymaktivitäten ausgeglichen sind und die Zellen umfassend vor freien Radikalen geschützt werden.
Die Mächtigkeit dieser drei Enzyme wurde auch im Tierversuch deutlich: Mehr SOD bei Taufliegen macht aus den Tieren eine deutlich robustere Spezies, die sich durch eine längere Lebenszeit und eine erhöhte Streßtoleranz auszeichnet.

Hinweise zu Evolenz

Evolenz besteht aus einem getrockneten Konzentrat einer speziell gezüchteten Urweizensorte, die von Natur aus hohe Konzentrationen der wertvollen antioxidativen Enzyme SOD, Gpx und Kat enthält. Im Dünndarm erfolgt die Aufnahme der Enzyme in das Blut, um anschließend in die Zellen des Körpers zu gelangen. Diese zelluläre Aufnahme ist wissenschaftlich nachgewiesen. Damit Evolenz ungehindert den Dünndarm erreichen kann, sind die Tabletten zum Schutz vor Magensäure ummantelt (Capletten).

Ausführlich über die Substanzen Co-Enzym Q10 und Vitamin C:

Co-Enzym Q10-Buch - hier klicken -

Vitamin C-Buch - hier klicken -

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