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Wirkung des Coenzyms Q10 in Patienten mit Apoplexie

Berichte vom Q10-Kongreß

der International Coenzym Q10 Association
in Frankfurt am Main 12/2000

Autoren:

Mehrotra SK, Singh RB, Sharma JP, Agarwal T, Niaz MA. Institut: Medical Hospital and Research Centre, Department of Medicine, District Hospital, Civil Lines, Moradabad, India

In einer randomisierten Doppelblind-Placebo-kontrollierten Studie wurden die Wirkungen der Einnahme von Coenzym Q10 (120 mg/Tag) (n = 40) und Placebo, bei Patienten mit akuter Apoplexie während einer Verlaufskontrollzeit von 4 Wochen verglichen. Die Apoplexie-Diagnose wurde bei allen Patienten unter Zuhilfenahme computerisierter axialer Tomographie gestellt.

Das Verhältnis der Patienten mit Gehirnblutungen (30,0 vs 31,7%) und einem Hirninfarkt (70,0 vs 68,3%) war vergleichbar. Etwa die Hälfte der Patienten zeigten im Komastadium IV eine Hemiplegie ; bei der anderen Hälfte lag eine Hemiparese vor. Der Anteil der Todesfälle war in beiden Gruppen gleich (4 vs 4); die Todesfälle traten bei Patienten mit schwerer Gehirnblutung während der folgenden 4 Wochen ein.

Die Therapie mit CoQl0 führte zu einer bedeutend schnelleren Erholung bei Patienten mit Lähmungen und Koma als bei der Kontrollgruppe. Die Einstufung der Kraft erfolgte nach einer Skala, die von 0 - V reichte.

In Stufe 0 wurde eingestuft, wenn sich kein Zucken der Muskeln nach entsprechender Aufforderung ergab. Stufe I-Patienten zeigten das Vorhandensein von Muskelzuckungen. Die Eingruppierung in Stufe II erfolgte bei der Möglichkeit des Patienten, die Extremitäten ohne große Anstrengung anzuheben. Stufe III umfaßte Patienten, die das Bein schwungvoll und leicht hochheben konnten. Stufe IV-Patienten konnten das Bein gegen äußeren Widerstand anheben und in Stufe V wurden Patienten eingeordnet, die normale Kraft bei Übungen erkennen liessen.

Nach 4 Wochen waren die Einstufungen der Klassen I + II (25,0 vs 43,9%) bedeutend (P < 0,05) niedriger und diese Patienten waren den Stufen III + IV (57,5 vs 29,2%, P < 0,02) zuzuordnen; sie waren außerdem signifikant höher in der CoQl0-Gruppe als in der Kontrollgruppe.

Das Wahrnehmungsdefizit wurde durch Fragen ermittelt, die auf der Indian-Memory-Function-Rating-Scale basierten und wurden danach beurteilt. Im Bewertungsergebnis wurden 36 Patienten für das Vorhandensein eines Wahrnehmungsdefizit und 60 Patienten für das Vorhandensein einer Demenz berücksichtigt.

Das Auftreten von Wahrnehmungsdefiziten (7,5 vs 29,2%, P < 0,02) und Demenz (7,5 vs 29,2%, P < 0,02) war in der Q10-Gruppe ebenfalls signifikant niedriger als in der Kontrollgruppe, die kein Q10 erhielt.

Die Plasma-Spiegel von Vitamin E, C und Betacarotin zeigten in der Q10-Gruppe einen signifikant höheren Anstieg; TBARS, MDA- und Diene -Verbindungen (Zeichen oxidativer Schädigung) zeigten einen größeren Rückgang im Vergleich zur Kontrollgruppe.

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